Manchmal fühle ich mich hilflos. Wenn ich dich sehe, wie du leidest. Wie sehr du gestresst bist, dich stressen lässt, dich der Stress quält. Wenn ich dir zusehe, wie deine Selbstzweifel dich auffressen, sie deinen Kopf einziehen lassen und du in dich zusammenfällst. Und dann will ich mir gar nicht vorstellen, wie groß die Kämpfe sind, die du gerade in dir kämpfst. Manchmal fühle ich mich einsam. Wenn du erschöpft bist von deinen inneren Kämpfen. Von der Last, die dich immer wieder zu Boden drückt. Wenn du dich zurückziehst, um nicht noch mehr ertragen zu müssen. Wenn du schweigst, um das Unerträgliche nicht auszusprechen. Manchmal fühle ich mich traurig. Weil du das nicht verdient hast. Weil die Tage mit viel mehr Leichtigkeit gefüllt sein dürfen, weil das Leben so viel Schönes bereit hält. Weil ich dich manchmal gerne früher getroffen hätte und verschont hätte von all dem Schmerz und den Wunden. Manchmal fühle ich da ganz viel Wut. Weil die Welt nicht fair ist, du und ich und wir etwa...
Träume ermöglichen neue Räume, machen mich frei, lebendig und weit. Träume lösen Sehnsucht aus, manchmal mit Entsetzen und Traurigkeit. Träume sind nachts in mir manchmal ganz laut, ganz real - für mich ist die Frage nach dem Träumen gar nicht so banal. Ich träume davon, in einer Welt zu leben, leicht und unbeschwert ohne Krieg und ohne Kämpfe um Macht oder viel Geld. Ich träume davon, dass einander zugehört wird, von einem offenen Ohr für die eines jeden Geschichte, deren Gedanken, deren Sorgen. Davon, dass jeder geschätzt, gesehen und nicht ignoriert wird, akzeptiert, respektiert und nicht manipuliert, dass jeder seinen Wert in sich und miteinander spürt und so jeder zu dem wird, was sich richtig anfühlt. Ich träume von Verbundenheit und Verständnis füreinander von starken Umarmungen, Unterstützung und Gemeinschaft miteinander. Ich träume davon, dass niemand im Herzen alleine sein muss, dass er sich verstanden und nicht im Stich gelassen fühlt. Ich träume davon, dass...